Gefühlter Sieg des FVA gegen Renchen

 

Auenheim (dip) Dass sich ein Unentschieden auch wie ein Sieg anfühlen kann, hat das Team um Trainer Hans Kloos beim heutigen Duell gegen den SV Renchen erfahren. Ein scheinbar aussichtsloser Rückstand zur Pause wurde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem beeindruckenden Siegeswillen aufgeholt und beinahe noch in einen Sieg umgemünzt. Eine Leistung, die Hoffnung macht für die kommenden Aufgaben.

 

Der Druck vor der Partie war deutlich spürbar, hatte der FV Auenheim doch in den letzten Spielen weit unter seinen Möglichkeiten agiert und Fans und Zuschauer enttäuscht. Entsprechend nervös waren die Gastgeber zu Beginn des Spiels. Trainer Kloos hatte seine Elf gleich auf mehreren Positionen umgestellt, unter anderem stand überraschend Routinier Philippe Pelikan im Tor. Der hatte gleich alle Hände voll zu tun, denn Renchen begann zielstrebig und entschlossen. Bereits mit dem zweiten Schuss aufs Tor gingen die Gäste in Führung. Stürmer Guenyakti traf per Flachschuß ins linke Eck (7.). Auenheim versuchte, das Spiel unter Kontrolle zu kriegen, doch Renchen blieb am Drücker. Zuerst rettete Pelikan mit einer Fußabwehr in höchster Not, wenige Minuten später war er dann erneut machtlos. Die Auenheimer Abwehr war zu weit aufgerückt und wiederwar Guenyakti mit dem 2:0 zur Stelle (19.). Die Hausherren bekamen keinen Zugriff mehr und waren mit dem Rückstand in dieser Höhe zur Pause noch gut bedient.

 

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Nacheinander scheiterten die Renchener Guenyakti und Nigey mit sehenswerten Schüssen aufs Auenheimer Tor. Und zu diesem Zeitpunkt war die Partie eigentlich so gut wie entschieden. Doch wie aus dem Nichts versenkte der Auenheimer Tayfun Celik einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert im Renchener Gehäuse zum 1:2 Anschluss-Treffer (69.). Und in dem Moment kippte das Spiel zu Gunsten der Gastgeber. Es ging ein sichtlicher Ruck durch die Reihen – plötzlich wurde wieder gekämpft, gerannt, Leidenschaft gezeigt und das Selbstvertrauen war zurück. Die Gäste kamen völlig aus dem Rhythmus und Auenheim erspielte sich Chance um Chance. Bereits wenige Minuten nach dem Anschluss fiel der verdiente Ausgleich. Ilias Boussif erkämpfte sich an der Strafraumgrenze den Ball, passte nach innen und Raphael Vetter jagte den Ball aus 16m unter die Latte (76.). Das Spiel war gedreht. Und jetzt spielte der FV Auenheim wie entfesselt, der starke Elias Kohler hatte noch mehrere Chancen, konnte aber keinen Siegtreffer mehr erzielen. Dennoch war das Unentschieden hochverdient und fühlte sich am Ende wie ein Heimsieg an.

 

Das Spiel endete mit einer Schrecksekunde: Torwart Pelikan erlitt in einem Zweikampf eine klaffende Platzwunde am Kopf und musste auf dem Feld behandelt werden, konnte die Partie aber schließlich doch mit einem dicken Kopfverband zu Ende spielen.

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